Altes Haus in neuem Look

Sabine Neumann Sabine Neumann
FFM-ARCHITEKTEN. Tovar + Tovar PartGmbB Modern Houses
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Im Frankfurter Stadtteil Bergen standen unsere Experten von FFM-ARCHITEKTEN vor einer ganz besonderen Aufgabe: Es galt, ein einfaches Dorfhaus aus dem Jahr 1850 in ein modernes, stylishes und komfortables Einfamilienhaus mit Büro zu verwandeln. Dabei sollte der ortsprägende Gesamteindruck möglichst erhalten bleiben und nur durch wenige, entscheidende Eingriffe verbessert und heutigen Wohnansprüchen angepasst werden. Wir zeigen euch, wie den Architekten der Balanceakt zwischen Alt und Neu gelang…

Vorher: bescheiden und veraltet

Hier seht ihr die Ausgangslage: ein schlichtes, wenig spektakuläres Dorfhaus mit Satteldach, verputztem Mauerwerk und Fenstergesimsen. Die erste Maßnahme unserer Experten: Sie rissen das angrenzende, überflüssige Nebengebäude und den Außenschornstein am Gartengiebel ab. Mal schauen, wie das Haus heute aussieht…

Nachher: modern, offen und freundlich

Während die ortsprägendes Straßenfassade weitestgehend erhalten blieb, hat sich auf der Südseite des Hauses einiges getan: Da der Abriss von Nebenbauten und Schornstein Spuren auf der Außenhaut hinterlassen hatte, wurde sie mit unbehandeltem Lärchenholz vertikal verschalt, was ihr einen sehr natürlichen, modernen und spannenden Look verleiht. Großzügige, flächenbündige Aluminiumfenster öffnen den Wohnraum nach außen und fluten ihn mit natürlichem Licht. Wo einst das Nebengebäude angrenzte, ergibt sich nun eine großzügige Holzterrasse, die nahtlos mit dem Innenraum verbunden ist. Nach der Modernisierung stehen den Bewohnern jetzt rund 216 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche zur Verfügung.

Nachher: zurück zu den Wurzeln

Auch die anderen Außenwände bekamen einen besonderen Charakter verliehen: Der Außenputz wurde komplett entfernt und das freigelegte Mauerwerk mit einer Kalkschlämme versehen. Auf diese Weise wirkt das Haus weniger bieder und langweilig, sondern strahlt Persönlichkeit und historischen Charme aus. Darüber hinaus wurde es auch in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand gebracht und mittels eines mineralischen Dämmsystems innen gedämmt. Putz und Anstrich wurden auf Kalkbasis ausgeführt, um einen dampfdiffusionsoffenen Wandaufbau zu erhalten.

Nachher: lichtdurchflutet und weitläufig

Auch im Inneren des Hauses musste sich einiges ändern, damit die Räumlichkeiten modernen Wohnansprüchen gerecht werden konnten. Im Erdgeschoss haben die Architekten sämtliche Trennwände entfernt, sodass auf der Südseite ein großzügiger, zusammenhängender Wohnraum über die gesamte Fassadenbreite entstand. Hier gehen jetzt die Funktionen Kochen, Essen und Wohnen nahtlos ineinander über und es ergibt sich ein lichtdurchfluteter, weitläufiger und luftiger Innenraum.

Nachher: natürliche Note

Als Hommage an die Vergangenheit des alten Hauses blieben Holzbalken und Treppen erhalten und sorgen zusammen mit den überarbeiteten Holzdielenböden für einen rustikalen, natürlichen Charme, der das moderne Interior Design perfekt ergänzt und wunderbar mit den strahlend weißen Wänden und klaren Linien harmoniert. Wo kein Holzboden mehr vorhanden beziehungsweise zu retten war, kamen neue, unbehandelte Lärchendielen zum Einsatz, die sich nahtlos ins Gesamtbild einfügen.

Nachher: Persönlichkeit und Charakter

Um den historischen und leicht rustikalen Charme des Hauses wieder sichtbar zu machen, zu betonen und auf moderne Art zu interpretieren, wurde die Zwischendecke im Dachgeschoss rückgebaut und der Dachraum komplett in ein großzügiges Studio verwandelt, das dank der großen Fensteröffnungen ebenfalls mit natürlichem Licht geflutet wird und einen einladenden, freundlichen und modernen Eindruck macht.

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